Die Finanzberatung

Nicht nur die Versicherungsberatung bzw. Versicherungsanalyse ist entscheidend, auch die ganzheitliche Finanzbetrachtung ist wichtiger denn je. Im zuvor festgelegten Beratungsumfang, kann die Finanzberatung integriert werden oder auch einzeln analysiert werden und Ihr FINANZKONZEPT erstellt werden. Sie entscheiden, zu welchen Themen Sie eine Analyse wünschen. Ganz gleich ob nur der Versicherungsbereich, der Finanzbereich oder die ganzheitliche Versicherungs- und Finanzanalyse.

1. Die Einnahmen und Ausgaben sowie Verbindlichkeiten und Vermögen

Eine solide Finanzberatung/Planung muss vom Grunde aufgebaut werden. Deshalb ist hier die Berechnung der Einnahmen und Ausgaben sowie der Verbindlichkeiten und Vermögen die Grundlage für die weitere Beratung und Planung. Umso detaillierter umso besser. Bereits hier kann Sparpotenzial erkannt werden.

2. Bankprodukte und kurzfristige Anlagen

Bereits der Wechsel eines Bankkontos oder der Bank kann monatliche Einsparungen bringen.

Als Liquiditätspuffer sollten zwei bis drei Monatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto etc. verfügbar und nicht längerfristig gebunden sein. Die tatsächliche Höhe ist je nach Ihrer aktuellen Lebenssituation festzulegen. Eine Strukturierung des Vermögens nach Verfügbarkeit sollte unbedingt gewährleistet werden.

3. kurzfristige Verbindlichkeiten

Kurzfristige Darlehen (vor allem Kontokorrentkredite) sollten kritisch hinterfragt werden. Meistens sind sie sehr teuer und können jederzeit von der Bank gekündigt werden. Sofern ein Dispositionskredit besteht, ist eine schnelle Tilgung oder die Umwandlung in einen längerfristigen Kredit sinnvoll.

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Finanzanalyse - Finanzberatung - Einnahmen- und Ausgabenrechnung - Einsparpotential

4. Mittelfristige Anlagen

Sparraten sollten der Risikotragfähigkeit des Haushalts angepasst sein. Sofern nach Prüfung der Konditionen sinnvoll, sollte eine vorhandene Anlage zur Tilgung eines Kontokorrentkredits verwendet werden. Insbesondere Immobilienbesitzer benötigen in der Regel mittelfristig verfügbare Rücklagen, vor allem für größere Reparaturen oder Modernisierungen (Fördermöglichkeiten beachten).

5. Mittelfristige Verbindlichkeiten

Eine Analyse aller mittelfristigen Verbindlichkeiten (z. B. Ratenkredite) ist sinnvoll. Dabei sollten die vereinbarte Annuität (Zins und Tilgung) sowie Sondertilgungsmöglichkeiten berücksichtigt werden. Wichtig ist auch, die Restlaufzeiten am Alter des Kreditnehmers sowie seiner Lebensplanung auszurichten. Anhand einer Liquiditätsprognose (z. B. laufende Einnahmen und Ausgaben) kann die Struktur der Verbindlichkeiten bei Bedarf optimiert werden.

6. Langfristige Anlagen

Eine Liquiditätsprognose (z. B. laufende Einnahmen und Ausgaben sowie dauerhafte Verpflichtungen) für den Ruhestand ist empfehlenswert. Sparraten sollten der Risikotragfähigkeit des Haushalts angepasst sein. Bei Anlagenentscheidungen sind zusätzlich die subjektive Risikobereitschaft sowie die Kenntnisse und Erfahrungen als Anleger zu berücksichtigen. Laufzeiten sollten sich am Alter des/der Sparer sowie der Lebensplanung ausrichten. Steuerliche Effekte sind zu berücksichtigen. Je nach Vermögenssituation kann etwa eine Immobilie einen nennenswerten Teil des langfristig gebundenen Haushaltsvermögens ausmachen, was entsprechend zu berücksichtigen ist.

7. Langfristige Verbindlichkeiten

Eine Analyse aller langfristigen Verbindlichkeiten (z. B. Hypothekendarlehen) ist sinnvoll. Dabei sollten die vereinbarte Annuität (Zins und Tilgung) sowie Sondertilgungsmöglichkeiten berücksichtigt werden. Wichtig ist, die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten am Alter des/der Kreditnehmer sowie der Lebensplanung auszurichten. Anhand einer Liquiditätsprognose (z. B. laufende Einnahmen und Ausgaben sowie zusätzliche dauerhafte Verpflichtungen) ist bei Bedarf die Neustrukturierung von Verbindlichkeiten ratsam.